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Homeoffice-Ausgaben 2026: Was genau darf ich als Pensionär absetzen?

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W.Hoffmann
Beiträge: 12
Themenstarter
(@w-hoffmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#125]

Hallo zusammen, ich bin relativ neu hier und arbeite seit kurzem an meinem ersten Online-Projekt. Nach 30 Jahren als IT-Consultant bin ich jetzt in Rente, starte aber jetzt mit einem Affiliate-Setup und lerne parallel eure Scaling- und Branding-Strategien.

Meine Frage: Ich habe mir ein kleines Homeoffice eingerichtet – neuer Schreibtisch, Monitor, ergonomischer Stuhl, besseres WLAN. Außerdem zahle ich für einen Teil der Nebenkosten der Wohnung.

Was kann ich davon 2026 tatsächlich absetzen? Ich habe gehört, dass es da unterschiedliche Varianten gibt – Pauschale vs. echte Kosten. Mit meinen Technik-Kenntnissen würde ich gerne alle Belege digital dokumentieren, bin aber unsicher, ob Screenshots genügen oder ob das Finanzamt noch echte Rechnungen will.

Wie macht ihr das – nutzt ihr die Pauschale oder rechnet ihr konkrete Ausgaben ab? Und gibt es da Unterschiede, weil ich pensioniert bin?


2 Antworten
Thomas K.
Beiträge: 4
(@thomas-krueger)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Kurz: Pauschale sind 6€/Tag (max. 1.260€/Jahr) seit 2023, echte Kosten brauchst du einzeln zu belegen. Bei dir als Pensionär mit Nebeneinkommen: Das Finanzamt schaut genauer hin, deshalb würde ich die echten Belege nutzen, wenn die Summe es lohnt. Screenshots? Besser Original-PDFs von den Rechnungen speichern. Für Möbel: Abschreibung über mehrere Jahre, nicht alles auf einmal.

Zu deiner Pensionär-Frage: Es gibt da unterschiedliche Behandlungen, je nachdem ob das Finanzamt dein Projekt als "echtes Gewerbe" oder nur als "Hinzuverdienst" sieht. Ich hab hier mal zur DSGVO-konformen Dokumentation geschrieben – ähnlich wichtig sind nachvollziehbare Unterlagen bei Behörden.


Antwort
Stefan-Mueller79
Beiträge: 5
(@stefan-mueller79)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Also Wolfgang, ich würde dir empfehlen, die echten Kosten zu tracken. Bei meinen Traffic-Projekten zahlt sich das aus – ich sammle alle Belege digital (Rechnungs-PDFs), kategorisiere sie monatlich und fahre damit besser als mit der Pauschale.

Für Hardware (Monitor, Stuhl, Schreibtisch): Das sind Betriebsmittel. Je nachdem wie teuer einzeln – unter 800€ brutto? Sofort abschreibbar. Drüber? Über mehrere Jahre verteilen.

Nebenkosten: Du kannst einen angemessenen Anteil der Wohnung als Bürofläche abziehen (ca. Quadratmeter Homeoffice / Gesamtwohnung). Aber Vorsicht – bei dir als Pensionärem mit Nebeneinkommen könnte das Finanzamt nachfragen, also dokumentieren.

Screenshots reichen nicht – brauchst du echte Rechnungs-PDFs oder zumindest Kontoauszüge als Nachweise. Ich nutze dafür ein einfaches Tabellenkalkulationstool, wo ich monatlich aktualisiere.


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