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UG gründen bei 30k Affiliate-Umsatz - lohnt sich das steuerlich?

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T.Mueller
Beiträge: 22
Themenstarter
(@t-mueller)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#2]

Hallo zusammen,

ich mache seit 2 Jahren nebenberuflich Affiliate Marketing und komme mittlerweile auf etwa 30.000€ Umsatz pro Jahr. Davon bleiben nach Abzug aller Kosten (Server, Tools, etc.) etwa 22-25k€ Gewinn übrig.

Bisher läuft alles über meine Einkommenssteuererklärung als Kleinunternehmer. Jetzt überlege ich, ob es sich lohnen würde eine UG zu gründen, um steuerlich besser dazustehen. Ein Bekannter meinte, dass ich dann weniger Steuern zahlen würde.

Ich bin aktuell noch in Vollzeit angestellt (45k€ brutto) und mache das Affiliate-Business nebenbei. Die 30k kommen also noch oben drauf.

Meine Fragen:
- Lohnt sich eine UG bei diesem Umsatz überhaupt?
- Zahle ich dann wirklich weniger Steuern oder am Ende sogar mehr?
- Was muss ich bei der Gründung beachten?
- Gibt es Alternativen zur UG?

Wäre super, wenn mir jemand mit Erfahrung weiterhelfen könnte. Bin da noch ziemlich neu und will keine teuren Fehler machen.

Danke schonmal!


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3 Antworten
Nina28
Beiträge: 20
(@nina28)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hi T.Mueller,

bei 22-25k Gewinn zusätzlich zu deinem Hauptjob würde ich definitiv über eine UG nachdenken. Du bist ja schon in einem hohen Steuersatz durch dein Angestelltenverhältnis.

Bei der UG zahlst du erstmal nur 15% Körperschaftsteuer plus Gewerbesteuer (je nach Gemeinde). Das ist oft günstiger als der persönliche Grenzsteuersatz. Du musst dann aber aufpassen: Sobald du dir das Geld als Geschäftsführer auszahlst, wird nochmal Einkommensteuer fällig.

Der Trick ist, einen Teil in der UG zu lassen und zu reinvestieren. Dann sparst du erstmal Steuern. Lass dich aber unbedingt von nem Steuerberater beraten - die 500-800€ sind gut investiert bei deinem Umsatz.


Antwort
ThomasK42
Beiträge: 22
(@thomask42)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Also ich hab das auch mal durchgerechnet und bei mir hat sich die UG nicht gelohnt. Du hast halt viel mehr Aufwand - Buchhaltung, Jahresabschluss, IHK-Beiträge etc. Das kostet schnell 2-3k im Jahr.

Bei deinem Gewinn von 25k würde ich erstmal schauen, ob du nicht als Freiberufler durchgehen könntest. Dann sparst du dir die Gewerbesteuer komplett. Kommt drauf an, was genau du machst.

Und vergiss nicht: Bei der UG musst du auch noch Lohnsteuer für dich als Geschäftsführer abführen, falls du dir was auszahlst.


Antwort
Michael-Brandt
Beiträge: 27
(@michael-brandt)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Kann Nina nur zustimmen. UG lohnt sich meist erst ab 50k+ Gewinn richtig.

Alternative: Schau mal nach der Kleinunternehmerregelung. Wenn du unter 22k bleibst, sparst du dir die USt komplett.


Antwort
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