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Outsourcing Indien vs. lokale Freelancer - Break-Even Content-Produktion?

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Werner68
Beiträge: 23
Themenstarter
(@werner68)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#3]

Hallo zusammen,

stehe gerade vor der Entscheidung wie ich meine Content-Produktion skalieren soll. Momentan schreibe ich noch alles selbst, aber das wird langsam zu viel. Habe zwei Optionen im Kopf:

1) Outsourcing nach Indien - hab schon ein paar Angebote für 0,02-0,05€ pro Wort bekommen
2) Deutsche/europäische Freelancer - kosten aber 0,15-0,25€ pro Wort

Der Preisunterschied ist schon heftig. Bei 50 Artikeln im Monat à 1500 Wörter reden wir über 1.500€ vs. 11.250€ - das ist schon ne andere Hausnummer.

Aber die Qualität... da bin ich mir unsicher. Klar, günstig ist verlockend, aber wenn ich dann ewig mit Korrekturen beschäftigt bin oder Google die Texte abstraft, bringt mir das auch nix.

Wie sind eure Erfahrungen? Ab welchem Punkt lohnt sich was? Und wie handhabt ihr das mit der Qualitätskontrolle bei den günstigen Anbietern? Habt ihr vielleicht sogar eine Art Break-Even-Rechnung gemacht?

Danke schonmal für eure Insights!


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3 Antworten
Stefan-Tech
Beiträge: 22
(@stefan-tech)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hab beide Varianten durch und kann dir sagen: Indien funktioniert, aber nur mit klaren Briefings und nem guten Auswahlprozess. Hab am Anfang 10 Texter getestet, 7 waren Schrott, aber die 3 guten arbeiten seit 2 Jahren für mich.

Meine Rechnung: Indische Texter kosten mich mit Korrekturzeit etwa 0,08€/Wort all-in. Deutsche Freelancer sind bei 0,18€/Wort ohne Nacharbeit. Break-Even liegt bei mir ca. bei 200 Artikeln/Monat - darunter nehm ich deutsche, darüber indische.

Wichtiger Tipp: In dem anderen Thread hatte ich schon mal erwähnt - mittlerweile setze ich auch KI für die Vorstrukturierung ein. Das reduziert den Briefing-Aufwand erheblich.


Antwort
MarkusH
Beiträge: 25
(@markush)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Kommt auf deine Nische an. Bei technischen Themen wie ich sie oft bearbeite, ist lokales Know-how Gold wert.

Break-Even ist bei mir nicht nur der Preis - auch Geschwindigkeit und Verfügbarkeit zählen. Indische Texter sind oft überlastet, deutsche antworten sofort.


Antwort
Michael-Brandt
Beiträge: 27
(@michael-brandt)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ganz ehrlich Werner, ich würde die Finger von Indien lassen. Hab das mal probiert und war ne Katastrophe. Die Texte waren zwar grammatisch okay, aber inhaltlich... naja. Immer diese typischen Phrasen und null Verständnis für deutsche Zielgruppen.

Bin dann auf osteuropäische Freelancer umgestiegen - Polen, Tschechien, Rumänien. Kosten etwa 0,08-0,12€ pro Wort, aber die Qualität ist deutlich besser. Verstehen europäische Märkte viel besser.

Mein Break-Even liegt anders: Lieber weniger Content, dafür richtig gut. 30 starke Artikel bringen mir mehr als 100 mittelmäßige.


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