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Deployment-Workflow für Affiliate-Site ohne Downtime – wie macht ihr das?

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Laura K.
Beiträge: 10
Themenstarter
(@laura28)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#68]

Hallo zusammen,

ich stehe gerade vor einem Problem, das mich schon eine Weile beschäftigt, und jetzt wo ich im Sommer endlich etwas mehr Zeit habe, möchte ich das ordentlich lösen.

Ich betreibe eine mittelgroße Affiliate-Site (WordPress, ca. 40k Besucher/Monat) und bin es leid, dass ich bei jeder größeren Änderung quasi die Finger kreuze und hoffe, dass nichts kaputtgeht. Bisher läuft es so: Ich entwickle direkt auf der Live-Site (ich weiß, schrecklich), teste kurz, und dann wars das. Kein Staging, kein richtiger Prozess.

Jetzt will ich das professioneller angehen. Konkret frage ich mich:

1. Wie habt ihr euren Deployment-Workflow aufgebaut? Arbeitet ihr mit einer Staging-Umgebung und wenn ja, wie synchronisiert ihr die Datenbank ohne Chaos?
2. Gibt es Plugins oder Tools, die das für WordPress vereinfachen, ohne gleich ein Riesenbudget zu verschlingen?
3. Wie stellt ihr sicher, dass Affiliate-Links und Weiterleitungen nach einem Deployment noch sauber funktionieren? Das ist bei mir ein kritischer Punkt, weil ich teilweise custom Redirect-Regeln habe.

Ich habe schon von WP Staging und Duplicator gelesen, aber weiß nicht ob das für meinen Fall sinnvoll ist oder ob da eher ein manueller Git-basierter Ansatz besser wäre.

Freue mich über Erfahrungen aus der Praxis!

LG, Laura


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3 Antworten
Marcus K.
Beiträge: 5
(@marcusk)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Direkt auf Live entwickeln – kenne ich, hab ich auch jahrelang so gemacht. Irgendwann hat mich das eine Nacht Schlaf gekostet, danach war Schluss damit.

Mein Workflow jetzt: Lokale Entwicklung mit LocalWP (kostenlos, läuft stabil), dann push auf ein privates Git-Repo, und von dort deploye ich manuell per SFTP auf Staging. Klingt umständlich, ist es nach ein paar Mal aber nicht mehr.

Für die Datenbank-Synchronisation nutze ich WP Migrate (früher WP Migrate DB). Das kostet leider etwas, aber es löst genau das Problem mit den URLs in der Datenbank – ohne das Tool muss man sämtliche absoluten Pfade per Hand anpassen, was bei Affiliate-Redirect-Regeln schnell zum Albtraum wird.

Zu deinem Punkt mit den custom Redirects: Die lege ich grundsätzlich in der .htaccess oder als eigenes Plugin an, nicht über irgendwelche Redirect-Plugins die Tabellen in der DB anlegen. So bleibt das beim Deploy sauber und ich muss nur eine Datei rüberkopieren.

Git-basierter Ansatz lohnt sich meiner Meinung nach erst wenn man regelmäßig deployed oder im Team arbeitet. Für eine Solo-Site mit gelegentlichen Updates würde ich erstmal mit LocalWP + WP Migrate anfangen, das ist der pragmatischste Einstieg.


Antwort
Claudia M.
Beiträge: 5
(@claudiam36)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich seh das etwas anders als MarcusK – für 40k Besucher/Monat würde ich den Aufwand eines halbwegs sauberen Git-Workflows nicht scheuen, auch solo. Der Einstieg ist anfangs etwas holprig, aber danach hat man ein Protokoll aller Änderungen und kann bei Bedarf rollbacken, was bei Affiliate-Sites mit custom Redirects Gold wert ist.

Konkret: ich arbeite mit einem einfachen Branching-Modell (main = live, dev = Baustelle), deploye per GitHub Actions auf einen kleinen VPS wo Staging läuft. Das klingt komplizierter als es ist, die initiale Einrichtung dauert vielleicht einen Nachmittag.

Für die Datenbank-Synch zwischen Staging und Live nutze ich ebenfalls WP Migrate, da führt kaum ein Weg dran vorbei wenn man mit WordPress arbeitet. Alternativ gibt es Stratonimbus... nein Quatsch, ich meine Spinupwp als Hosting-Panel, das hat Staging-Funktionen eingebaut.

Was deine Affiliate-Links betrifft: Ich hab mir angewöhnt, alle Redirects in einer zentralen PHP-Datei zu verwalten die per Git versioniert ist. Kein Plugin, kein DB-Eintrag. Das übersteht jeden Deploy problemlos. Hab dazu auch mal was im Keyword-Cluster-Thread am Rande erwähnt, auch wenn das Thema ein anderes war – strukturiertes Arbeiten zahlt sich eben immer aus.


Antwort
Marcus88
Beiträge: 8
(@marcus88)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

WP Staging (das kostenlose Plugin) reicht für den Anfang völlig. Einfach installieren, Staging erstellen, Änderungen testen, zurück pushen. Dauert 10 Minuten bis man damit klarkommt.


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