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WordPress-Datenbank wächst ins Unendliche – wie bereinigen?

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S.Weber28
Beiträge: 13
Themenstarter
(@s-weber28)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#70]

Hallo zusammen,

ich habe seit etwa einem Jahr eine Affiliate-Seite auf WordPress laufen und merke, dass meine Datenbank inzwischen auf über 800 MB angewachsen ist. Beim Start war sie vielleicht 20 MB groß. Ich habe keine Ahnung, wo das alles herkommt.

Ich vermute, es liegt zum Teil an den ganzen Revisionen, die WordPress für jeden Beitrag speichert – ich hab viele Artikel mehrfach überarbeitet. Aber 800 MB klingt trotzdem extrem. Mein Hoster hat mich letzte Woche darauf hingewiesen, dass ich auf mein Datenbank-Limit zusteuere, und das passt mir gar nicht, weil ich gerade eigentlich neue Seiten für Herbst-Projekte vorbereiten wollte.

Jetzt bin ich mir unsicher: Einfach wild in der Datenbank löschen klingt riskant. Gibt es da Plugins die das sicher erledigen, ohne dass ich was kaputt mache? Ich hab von WP-Optimize gehört, aber keine Ahnung ob das wirklich vertrauenswürdig ist oder ob ich danach halbe Inhalte verliere.

Außerdem: Sollte ich vorher ein komplettes Backup machen (klar, oder?) und gibt es Tabellen die man grundsätzlich NICHT anfassen sollte?

Falls jemand sowas schon durchgemacht hat – wie seid ihr vorgegangen und was hat tatsächlich am meisten gebracht? Ich bin kein Entwickler, also bitte nicht zu technisch wenn möglich 😅

Danke schon mal!


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1 Antwort
Laura K.
Beiträge: 10
(@laura28)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

WP-Optimize ist eigentlich die Standardempfehlung dafür und ich hab damit noch nie was verloren. Aber ja, vorher unbedingt ein Backup machen – da hast du völlig recht.

Die größten Übeltäter bei aufgeblähten Datenbanken sind meistens: Post-Revisionen, Auto-Drafts, gelöschte Beiträge im Papierkorb und transiente Optionen (die sich manche Plugins einfach endlos reinschreiben). WP-Optimize zeigt dir das eigentlich recht übersichtlich an bevor du was löschst.

Ein Tipp noch: In der wp-config.php kannst du Revisionen dauerhaft begrenzen, z.B. define('WP_POST_REVISIONS', 5); – dann hört das Wachstum auf einem vernünftigen Level auf. Das hab ich damals auch erst spät gelernt, als ich mich gefragt hab warum meine Nischenseite so träge wird.

Zu den Tabellen die man nicht anfassen sollte: wp_posts, wp_postmeta, wp_options solltest du nie manuell bearbeiten wenn du kein SQL kennst. Das Plugin macht das sicherer. 800 MB klingt viel, aber ich hab das schon auf unter 100 MB reduziert gesehen nach ner ordentlichen Bereinigung. Lohnt sich also definitv.


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