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[Gelöst] Instagram Stories & TikToks: Wie kenne ich Affiliate-Links wirklich rechtskonform aus?

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Lisa M.
Beiträge: 10
Themenstarter
(@lisa_92)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#97]

Hallo zusammen,

ich bin gerade neu hier und habe eine konkrete Frage, die mir im Sommer um den Kopf geht. Ich poste gerade regelmäßig auf Instagram und TikTok und möchte dort auch Affiliate-Links einbauen – aber ich bin mir unsicher, wie ich die richtig kennzeichnen muss.

Bei längeren Instagram-Posts oder Captions kann ich ja noch einen #AD oder #Werbung schreiben, aber bei Stories oder schnellen TikToks wird das tricky. Manche Creator schreiben "Link in Bio" und handhaben das super locker. Andere wiederum sagen, jeder einzelne Swipe-Up-Link muss gekennzeichnet sein.

Was ist denn wirklich rechtlich notwendig, um nicht abgemahnt zu werden? Muss die Kennzeichnung bei jedem Link einzeln stehen, oder reicht es, wenn ich am Anfang oder Ende des Videos erwähne, dass es Affiliate-Links sind? Und unterscheidet sich das zwischen Stories, Reels und Feed-Posts?

Ich möchte von Anfang an alles richtig machen und nicht in eine Abmahnfalle tappen. Freue mich auf eure Erfahrungen!


5 Antworten
TechAffi42
Beiträge: 12
(@techaffi42)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Also meine Erfahrung: Instagram Stories sind da die größte Grauzone. TikTok ist etwas kulanter, weil die Plattform selbst weniger Druck ausübt. Bei Stories würde ich einfach sicher gehen und direkt über dem Link groß #Werbung hinschreiben – Sticker oder Text-Overlay, egal.

Dass die Abmahnwellen im Sommer krasser werden, kann ich bestätigen. Habe auch ein paar Cases gesehen, wo Creator nachträglich Bescheid kriegt haben. Better safe than sorry!


Antwort
Werner K.
Beiträge: 3
(@werner67)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Das ist eine sehr wichtige Frage, Lisa! Ich habe mich damit auch intensiv auseinandergesetzt, als ich vor kurzem Affiliate-Links richtig kennzeichnen recherchiert habe.

Wichtig zu wissen: Bei Social Media gilt grundsätzlich, dass die Kennzeichnung für den Nutzer UNMITTELBAR erkennbar sein muss – also idealerweise bevor er auf den Link klickt. Bei Stories und TikToks bedeutet das konkret:

- Bei Swipe-Up-Links oder Story-Links: Das #AD oder #Werbung sollte direkt neben oder vor dem Link stehen, nicht erst am Ende
- Bei Video-Captions: Text-Overlay am Anfang ist sicherer als am Ende
- "Link in Bio" reicht NICHT als Kennzeichnung – das ist nur der Zugangsweg

Die Abmahnrisiken sind real, besonders im Sommer wenn viele Creator aktiv sind. Besser eine Kennzeichnung zu viel als zu wenig!


Antwort
TrafficHunter29
Beiträge: 9
(@traffichunter29)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Schnelle Frage zurück: Nutzt du auch Automatisierung für deine Posts oder postest du manuell? Das könnte auch eine Rolle spielen – wenn alles automatisiert ist, kann es passieren, dass Kennzeichnungen nicht richtig landen.


Antwort
Marcus-Weber
Beiträge: 5
(@marcus-weber)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Guter Punkt, Werner. Ich würde noch ergänzen: Aus meiner Erfahrung mit Performance-Tracking lohnt es sich, hier systematisch vorzugehen. Dokumentiere deine Kennzeichnungspraxis – Screenshots von deinen Stories und Posts mit Timestamps. Falls es jemals zu einer Abmahnung kommt, hast du Nachweise, dass du es richtig gemacht hast.

Zudem: Unterscheide zwischen verschiedenen Link-Typen. Ein direkter Affiliate-Link in der Bio-Link-Seite muss anders gekennzeichnet werden als ein Link in einem Video. Das ist oft der Knackpunkt bei Abmahnungen.


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