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[Gelöst] Welche AGB-Klauseln von Traffic-Quellen sind wirklich bindend?

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SarahM
Beiträge: 6
Themenstarter
(@sarahm)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#96]

Hey zusammen, ich bin ganz neu hier und stehe gerade vor meinem ersten richtigen Affiliate-Projekt. Ich möchte eine Nischenseite zu einem Thema aufbauen, das mich wirklich interessiert, und dabei über verschiedene Traffic-Quellen arbeiten.

Jetzt lese ich aber überall unterschiedliche Infos: Manche sagen, die AGB von Google, TikTok, Pinterest etc. sind streng bindend und man muss die 100% einhalten. Andere meinen, man könne da flexibler sein, solange man nicht gerade illegal wird.

Meine konkrete Frage: Wenn ich beispielsweise über Google Ads Traffic aufbau – welche Klauseln in den AGB sind wirklich rechtlich bindend für mich als Affiliate? Wo kann ich verhandeln oder flexibler sein? Und: Unterscheidet sich das bei verschiedenen Plattformen (TikTok, Pinterest, YouTube)?

Ich will von Anfang an sauber arbeiten, aber ich möchte auch verstehen, was tatsächlich Pflicht ist und wo ich noch Spielraum habe. Danke schonmal für eure Erfahrungen!


2 Antworten
Petra-Hoffmann
Beiträge: 12
(@petra-hoffmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hi Sarah, super wichtige Frage! Die AGB sind rechtlich bindend, aber – und das ist wichtig – nur die Teile, die nicht gegen deutsches Recht verstoßen. Google, Meta und Co. können dir nicht einfach verbieten, was das BGB oder das UWG dir erlaubt.

Bei Traffic-Quellen wie Google Ads sind diese Klauseln typischerweise bindend: Richtlinien zu Landingpage-Qualität, Transparenzpflichten, Sperrung bei Missbrauch. Diese sind auch sinnvoll – sie schützen die Plattform und dich als seriöser Affiliate.

Flexibler wird's bei Details: Wenn Google z.B. in den AGB schreibt, dass du täglich Berichte einreichen musst, aber das technisch unmöglich ist, kannst du da argumentieren.

Mein Tipp: Lies die AGB nicht einfach so durch – schreib dir die drei größten Pflichten raus und frag im Support nach, wenn was unklar ist. Das ist völlig normal. Und wichtiger noch: Kenne immer die rechtlichen Pflichten (DSGVO, Kennzeichnung, UWG) – diese überlagern die AGB!

Will dir gerne helfen, deine Nische strukturiert anzugehen. Schreib mir, welche Richtung du gehst!


Antwort
Stefan_85
Beiträge: 6
(@stefan_85)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Guter Ansatz, das vorab zu klären. Ich beschäftige mich gerade auch mit sowas, weil ich mein Nebeneinkommen ja transparenter gestalten will.

Nach meinem Verständnis: Die AGB sind bindend, ABER – und das ist der Knackpunkt – nur wenn sie nicht gegen deutsches/EU-Recht verstoßen. Bei Missbrauchsklauseln (z.B. "wir sperren dich ohne Grund") könnte z.B. ein Gericht sagen: Nein, das ist unangemessen.

Bei Google Ads konkret: Die Qualitäts-Richtlinien sind sehr bindend. Wer da schwummrig arbeitet, fliegt raus. Bei TikTok war das lange weniger streng, aber auch da wird's immer konsequenter.

Mein Rat: Ignorier die AGB nicht, aber nimm sie auch nicht als Gesetz in Stein. Wenn dir was komisch vorkommt, fragste den Support. Die sind oft kulanter als die schriftliche Regelung suggeriert.


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