Seite wählen

Wann verstoße ich g...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Wann verstoße ich gegen Traffic-Quellen-AGB? Praktische Grenzen

3 Beiträge
3 Benutzer
0 Reactions
31 Ansichten
Michael K.
Beiträge: 11
Themenstarter
(@brandbuilder42)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#128]

Hallo zusammen,

ich bin gerade wieder ins AM eingestiegen nach 10 Jahren und möchte ehrlich gesagt nicht in die gleichen Fallen tappen wie damals. Eine Sache beschäftigt mich: Ich verstehe einfach nicht, wo genau die Grenzen bei den Nutzungsbedingungen von Traffic-Quellen liegen.

Wenn ich z.B. auf Facebook oder Google Ads monetisierte Inhalte bewerbe – was genau darf ich da und was nicht? Ich lese immer wieder von Abmahnungen, aber die konkreten AGB-Passagen sind oft so formuliert, dass ich nicht wirklich durchblicke, was erlaubt ist und was gegen die Bedingungen verstößt.

Geht es nur um die Art des Inhalts (z.B. bestimmte Produktkategorien), oder spielen auch meine Tracking-Methoden eine Rolle? Und wie dokumentiere ich, dass ich mich an die Vorgaben halte?

Ich möchte authentisch wachsen und nicht ständig Angst haben, dass mein Account gesperrt wird, nur weil ich versehentlich gegen etwas verstoße, das ich nicht mal richtig verstanden habe.

Danke für Input!


2 Antworten
MartinHauser
Beiträge: 6
(@martinhauser)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Michael, verstehe deine Verunsicherung – geht mir genauso bei meinem Wiederstart. Aber ehrlich gesagt: Die AGB sind oft bewusst vage geschrieben, weil die Plattformen sich Spielraum für Interpretation offen halten wollen.

Was ich gelernt habe: Registriere dich für die offizielle Newsletter von Facebook Business und Google Ads. Da steht oft mehr drin als in den AGB selbst. Und bevor du Geld ausgibst, schreib einfach dem Support eine Frage wie "Darf ich Affiliate-Links mit folgendem Setup bewerben?". Die meisten antworten, und dann hast du schriftliche Bestätigung.

Zu Dokumentation: Ich mache Datenbank-Einträge (einfach Excel) mit Kampagnen-ID, Datum, Produktkategorie, Affiliate-Programm. Dauert 2 Minuten pro Kampagne und hat mir schon mehrmal Ärger erspart, wenn es Fragen gab. Auch bei Tracking-Umstellungen hilft das.


Antwort
S.Hoffmann
Beiträge: 6
(@s-hoffmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Gute Frage. Also meine Erfahrung aus dem Vertrieb hilft mir da auch: Es geht oft weniger um einzelne Klauseln, sondern eher um das Gesamtbild. Facebook und Google sperren Accounts nicht wegen einer einzigen Technik, sondern wenn Pattern erkannt werden – also z.B. mehrfach verdächtige Ads hintereinander, oder wenn deine Landing Page nicht zu deinem Ad-Text passt.

Was ich tue: Ich halte mich an die offizielle Policy (bei Google z.B. im Ads-Help-Center) und dokumentiere meine Kampagnen einfach. Screenshot der Ad, Screenshot der Landing Page, Screenshot der Affiliate-Disclosure. Das kostet keine Zeit und hat mir schon mehrmals geholfen, wenn es Fragen gab.

Zum Tracking: Das ist ein separates Thema. Pixel und Cookies sind in den AGB meist ok, solange du DSGVO-konform trackst. Aber das ist eher eine Datenschutz-Frage als eine AGB-Frage.


Antwort
Teilen: