Ich arbeite schon länger mit statischen HTML-Seiten und da ist das Thema Preiswidgets natürlich nochmal anders gelagert als bei WordPress. Aber grundsätzlich gilt: Iframe-Einbindungen von Geizhals oder Idealo funktionieren überall, sind aber halt nicht wirklich customizbar.
Was viele nicht wissen: Für reine Preisdarstellung ohne viel Schnickschnack kann man mit einfachen JavaScript-Snippets aus Produktdatenfeeds schon einiges selbst bauen. Das braucht ein bisschen Einarbeitungszeit aber man ist dann unabhängig von Plugins die plötzlich teure Abo-Modelle einführen oder eingestellt werden. Hab das im Thread zu statischen HTML-Seiten auch schon angesprochen.
Ich bin selbst noch nicht so lang dabei und hab mit ähnlichen Fragen angefangen. Was ich gelernt hab: Erstmal mit einer Quelle anfangen (Amazon oder ein einzelnes AWIN-Programm) und das sauber zum Laufen bringen, bevor man Multi-Netzwerk probiert. Ich hab am Anfang zu viel auf einmal gewollt und war dann frustriert weil nichts richtig funktioniert hat.
Für den Einstieg ohne große Technik-Kenntnisse würde ich AAWP empfehlen (Amazon), das läuft recht stabil und ist gut dokumentiert. Multi-Netzwerk ist wirklich eine andere Komplexitätsstufe.
Guter Thread, da kann ich noch was ergänzen aus einer etwas anderen Perspektive.
Ich hab in der Vergangenheit viele unterschiedliche Nischen getestet und bei Preisvergleich-Content ist das eigentliche Problem weniger das Widget-Tool, sondern die Frage wie du mit den Preisschwankungen in deinen Texten umgehst. Ein Widget das 'gestern noch 89€ und heute 120€' anzeigt wirkt auf Nutzer schnell unglaubwürdig wenn der umliegende Text noch den alten Preis nennt.
Mein Workflow: Ich trenne strikt zwischen statischem Redaktionstext (der nicht jede Preisänderung reflektiert) und dem dynamischen Widget. Der Text nennt keine konkreten Preise, sondern spricht von Preisniveau, Preisklasse etc. Das Widget zeigt dann den Echtzeit-Preis. So habe ich weniger Pflegeaufwand und trotzdem aktuelle Preisinformationen für den Nutzer.
Tools-seitig bin ich bei AAWP für Amazon und für andere Netzwerke nutze ich Produktdatenfeeds direkt per PHP-Script. Ist nicht jedermanns Sache aber stabil und kostengünstig auf Dauer.
Datafeedr wurde ja schon genannt und das ist tatsächlich eine der wenigen Lösungen die Multi-Netzwerk wirklich adressiert. Hab das selbst auf einer Reise-Nische getestet – funktioniert, aber der Setup ist aufwendiger als die Werbung verspricht.
Was ich grundsätzlich empfehle: Überleg dir vorher genau was das Widget leisten soll. Nur Preisanzeige? Preishistorie? Preisalarm für Nutzer? Je nach Ziel ändert sich die Tool-Wahl komplett. Viele Leute kaufen sich ein teures Tool und nutzen dann 10% der Funktionen.
Und zur Aktualitätsfrage: Für die meisten Nischen reicht eine tägliche Aktualisierung völlig aus. Echtzeit-Preise brauchst du eigentlich nur in sehr preisgetriebenen Kategorien wo Nutzer aktiv vergleichen und sofort kaufen wollen.