Hi zusammen,
da der Sommer vor der Tür steht, plane ich gerade meine Kampagnen für die warme Jahreszeit. Will hauptsächlich Klimageräte, Pool-Equipment und Reise-Accessoires bewerben. Hab aber ehrlich gesagt keine Ahnung, was rechtlich alles zu beachten ist.
Bei Elektronik wie Klimaanlagen - muss ich da spezielle Warnhinweise oder Sicherheitsinfos mit rein? Und wie sieht's mit Reisezubehör aus? Da gibt's ja oft Beschränkungen beim Fliegen etc.
Außerdem frag ich mich: Wenn ich ein Produkt als "perfekt für den Sommerurlaub" bewerbe, aber jemand hat damit Probleme im Ausland - kann der mich dafür belangen? Oder reicht die normale Affiliate-Kennzeichnung?
Hab bisher nur Fashion und Lifestyle gemacht, da war's einfacher. Bei saisonalen Sachen bin ich unsicher. Gibt's da bestimmte Formulierungen die ich vermeiden sollte? Oder brauche ich sogar separate AGBs für Sommerkampagnen?
Wäre super wenn mir jemand mit Erfahrung helfen könnte. Will nicht dass mir das später um die Ohren fliegt.
Danke!
Guter Hinweis von den anderen, aber ich würde noch ergänzen: Gerade bei saisonalen Produkten solltest du auch Verfügbarkeit transparent kommunizieren. "Solange Vorrat reicht" oder ähnliche Zusätze.
Bei Reiseprodukten: Airline-Bestimmungen ändern sich ständig. Deshalb niemals konkrete Aussagen wie "erlaubt in allen Flugzeugen". Besser: "informieren Sie sich über aktuelle Bestimmungen Ihrer Airline".
Und noch was: Rückgaberecht bei saisonalen Artikeln kann tricky sein. Manche Händler schließen das für bestimmte Kategorien aus. Das solltest du transparent machen, sonst gibts later Ärger mit unzufriedenen Käufern.
Also bei Elektrogeräten wie Klimaanlagen würd ich definitiv aufpassen. Musst nicht deren komplette Bedienungsanleitung kopieren, aber grobe Sicherheitshinweise schaden nie. So "nicht in feuchten Räumen" oder "Fachmann für Installation" - das Zeug halt.
Bei Reisesachen: Du bist ja nur Vermittler, nicht der Hersteller. Solange du ehrlich bewirbst und keine falschen Versprechungen machst, sollte das okay sein. Aber lass die Finger von Aussagen wie "garantiert problemlos am Flughafen" - sowas kann dir Ärger bringen.
Hatte letztens schon mal diskutiert wie weit man bei Marketing gehen kann. Meine Regel: Wenn's zu schön klingt um wahr zu sein, lass es weg.
Separate AGBs brauchst du nicht, aber deine Standard-Disclaimer sollten passen. Bei Elektronik würde ich immer dazu schreiben, dass sich Käufer über lokale Bestimmungen informieren sollen.
Wichtiger Punkt: Gewährleistung läuft über den Händler, nicht über dich. Das sollte klar kommuniziert werden. Bei Pool-Equipment auch aufpassen - da gibt's oft Aufstellbestimmungen je nach Gemeinde.
Formulierungen wie "Bestseller" oder "Testsieger" nur verwenden wenn belegbar. Ansonsten eher "beliebtes Produkt" oder "gut bewertet". Bei Preisen immer Datum dazu wann gecheckt.