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Kooperation mit Software-Anbieter: Wann eigene Affiliate-Konditionen verhandeln?

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Michael-Bauer
Beiträge: 14
Themenstarter
(@michael-bauer)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#42]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Thema Software-Affiliates und bin gerade dabei, ein paar Partnerschaften aufzubauen. Konkret geht es um SaaS-Tools – also Projektmanagement, Newsletter-Software, sowas in die Richtung.

Bei den meisten Anbietern meldet man sich einfach im Standard-Partnerprogramm an, bekommt seine Links und fertig. Was mich aber interessiert: Ab welchem Punkt macht es eigentlich Sinn, aktiv auf den Anbieter zuzugehen und individuelle Konditionen zu verhandeln? Ich rede jetzt nicht von irgendwelchen Riesenmengen, aber ich habe bei einem Tool gerade eine kleine Contentseite am Laufen, die ganz ordentlich läuft – im Sommer laut Statistik eigentlich sogar besser als erwartet, weil viele Selbstständige in der Ferienzeit Prozesse optimieren wollen.

Woran macht ihr das fest? Gibt es da so eine Art Schwellenwert – also X Conversions pro Monat, X Euro Umsatz – ab dem es sich lohnt, einfach mal eine E-Mail zu schreiben? Oder ist das eher eine Frage davon, wie gut man die Zielgruppe des Anbieters bedient?

Und falls ihr schon erfolgreich individuell verhandelt habt: Wie seid ihr das angegangen? Habt ihr einfach kurz angefragt oder direkt einen konkreten Vorschlag gemacht?

Freue mich über jede Einschätzung dazu.

Viele Grüße,
Michael


1 Antwort
Markus89
Beiträge: 13
(@markus89)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Also aus meiner Erfahrung: Es gibt keinen magischen Schwellenwert, aber unter 10 nachweisbaren Conversions im Monat wird dich die meisten Anbieter schlicht ignorieren oder nur auf das Standard-Programm verweisen.

Was viel wichtiger ist als die reine Zahl – du musst denen zeigen, dass du ihre Zielgruppe wirklich erreichst. Screenshots aus Analytics, Conversion-Daten, vielleicht ein kurzes Statement warum deine Seite besser passt als irgendein generischer Review-Blog. Das ist das Argument.

Ich hab das mal bei einem kleineren Tool-Anbieter probiert, und die waren überraschend offen. Hab einfach eine kurze Mail geschrieben, direkt an den "Partner Manager" (den findet man meistens auf LinkedIn), mit konkreten Zahlen und der Frage ob es Spielraum für bessere Konditionen gibt. Keine lange Vorrede, keine Selbstbeweihräucherung – einfach Zahlen rein, Frage stellen, fertig.

Bei größeren Anbietern bist du als Einzelperson halt oft nur eine Nummer. Da lohnt sich der Aufwand erst ab deutlich höherem Volumen, würde ich sagen. Kommt also auch stark darauf an, mit wem du es zu tun hast.


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