Moin zusammen,
ice bin gerade in einer Phase, wo ich mit drei potenziellen Partnern konkrete Deals aufbaue. Bisher hab ich immer Standardverträge von den Netzwerken genommen oder nur mündliche Absprachen gemacht – hat in 15 Jahren meistens funktioniert.
Jetzt frag ich mich: Wo ist die Grenze zwischen "selbst aufsetzen" und "besser zum Anwalt"? Geht's wirklich nur um die Summen (z.B. ab 10k pro Monat), oder sind da andere Faktoren wichtiger?
Mein größtes Unbehagen: Revenue-Share-Modelle. Wie detailliert müssen die Abrechnungsklauseln sein? Kann ich da wirklich selbst was Wasserdichtes schreiben, oder falle ich garantiert auf die Nase?
Hat jemand die Erfahrung gemacht, dass ein selbst geschriebener Vertrag später zu echten Problemen geführt hat? Oder sind das eher Worst-Case-Szenarien?
Danke für ehrliche Einschätzungen – bin kein Anwalts-Fetischist, aber auch nicht leichtsinnig.
Also ich würd sagen: Bei kleineren Kooperationen kannst du selbst schreiben, aber bei Revenue-Share sollte es zumindest eine klare Abrechnungslogik haben – wer trackt, wie wird geprüft, wann wird bezahlt. Ich schieb das gerne raus und nutze einfach die Templates, die es überall gibt. Für komplexe Konstruktionen, ja, dann Anwalt. Aber ne normale Provision mit monatlicher Abrechnung? Das kriegst du selbst hin.
Hast du recht, dass bei einfachen Deals die Standardverträge meist ausreichen. Bei Revenue-Share würde ich aber ehrlich sagen: Kompliziert wird's bei der Abrechnung. Ich bin nach meiner Pause wieder eingestiegen und hab mir da gleich einen Mustervertrag von nem Portal geholt – kostet oft nicht mehr als 50–80 Euro. Spart dir später Diskussionen um Zahlungsfristen, Buchhaltung und Streitigkeiten bei den Zahlen. Kommt drauf an, wie viel dir der Deal wert ist.