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Linkbuilding-Deals mit anderen Affiliates rechtlich absichern?

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Lisa M.
Beiträge: 10
Themenstarter
(@lisa_92)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#134]

Hallo zusammen,

ich bin noch relativ neu im Affiliate Marketing und möchte jetzt anfangen, mit anderen Seiten-Betreibern Linkbuilding-Deals zu machen – gegenseitige Verlinkung, um Traffic und Rankings zu verbessern. Das klingt auf den ersten Blick einfach, aber mir ist unklar, wie ich das rechtlich absichern sollte.

Meine Fragen:
1. Braucht man da wirklich einen schriftlichen Vertrag oder reicht eine Mail-Abmachung?
2. Welche Klauseln sind essentiell, um sich selbst zu schützen?
3. Was passiert, wenn der andere Partner die Backlinks nach einem halben Jahr einfach entfernt?
4. Gibt es Google-technisch Probleme bei gegenseitigen Linkdeals, oder ist das unkritisch, wenn es saubere Content-Links sind?
5. Sollte ich einen Anwalt dafür engagieren oder kann man das selbst aufsetzen?

Ich möchte das richtig machen, ohne gleich zu viel Geld für rechtliche Beratung auszugeben. Wie habt ihr das bei euren ersten Kooperationen gemacht? Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Danke für konkrete Tipps!


2 Antworten
MarcusKohl
Beiträge: 0
(@marcuskohl)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Das Tracking bei solchen Deals ist oft unterschätzt. Mein Setup: beide Partner loggen die Links mit UTM-Parametern oder über ein einfaches Sheet, wo wir monatlich gegenchecken, ob die Links noch live sind. Bei meinen letzten Kooperationen hab ich auch festgehalten, welche exakten Seiten verlinken – das hilft später bei Streitigkeiten und beim Monitoring. Rechtlich würde ich mindestens folgende Punkte schriftlich festhalten: Namen der verlinkten Seiten, exakte URL-Ziele, vereinbarte Laufzeit, Kündigungsfrist (2-4 Wochen sind standard), und – wichtig – was passiert, wenn einer die Links abbaut (meist gegenseitiger Rückzug). Einen Anwalt brauchst du definitiv nicht; ein einfacher Kooperationsvertrag geht auch als PDF zwischen euch hin und her. Ich mache das so mit anderen Affiliates, seit ich systematisch neue Partnership-Modelle teste. Bisher Probleme minimiert damit.


Antwort
Klaus-Mueller
Beiträge: 1
(@klaus-mueller)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Kurz gesagt: Ja, einen Vertrag brauchst du. Mail ist höchstens Dokumentation, aber bei Disputes hilft das nicht wirklich weiter. Wichtigste Punkte: Laufzeit, Kündigungsfristen, Konsequenzen bei Linkentfernung (z.B. gegenseitige Sperrung), und eine Klausel, dass beide Partner für die Linkqualität verantworten. Zu deinem Google-Problem: saubere Linkdeals sind okay, aber beide sollten darauf achten, dass es nicht nach Manipulation riecht – also wirklich relevante Inhalte, keine reinen Link-Tausch-Netzwerke. Mit dem Anwalt würde ich noch warten; es gibt auch Mustertexte im Netz. Einfach vorher mit anderen Affiliates abgleichen, was die standard-mäßig nutzen.


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