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Stundensatz bei strategischen Partnerschaften: Wie transparent rechnen?

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MichaelK
Beiträge: 14
Themenstarter
(@michaelk)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#142]

Hallo zusammen,

nach 6 Jahren bin ich jetzt wieder aktiv in der Affiliate-Szene und baue gerade strategische Langzeit-Partnerschaften auf. Dabei stoße ich auf eine praktische Frage: Wie kalkuliert ihr euren Stundensatz, wenn ihr mit Partnern zusammenarbeitet und nicht nur reine Provisionsmodelle fahrt?

Mein Hintergrund: Ich fokussiere mich auf Performance-Datenanalyse und Optimierung bestehender Partnerschaften. Das ist eher beratende Arbeit als klassisches Traffic-Schalten. Manche Partner fragen nach meinem Stundenhonorar, andere wollen Retainer-Modelle.

Wo ich unsicher bin: Soll ich transparent meinen kompletten Stundensatz nennen (inkl. Overhead, Tools, Risiko)? Oder verhandelt ihr eher Pauschalbeträge pro Projekt? Im August merke ich, dass viele Partner gerade Budget-Gespräche führen – da möchte ich nicht übers Ohr gehauen werden, aber auch nicht zu teuer sein.

Wie macht ihr das konkret? Welche Fehler habt ihr bei der Kalkulation gemacht?

Danke für eure Einschätzungen!


2 Antworten
R.Steinbach
Beiträge: 8
(@r-steinbach)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Michael, gute Frage. Ich würde dir empfehlen, erst mal deine Zahlen transparent zu machen – nicht gegenüber jedem Partner, aber für dich selbst. Was kostet dich wirklich eine Stunde? Hosting, Tools, Versicherung, Steuern, Puffer für unproduktive Zeit – das ist oft deutlich mehr als Leute kalkulieren.

Ich habe früher auch den Fehler gemacht, bei Stundensätzen zu tief zu gehen. Dann bin ich auf deine alte Frage zum Thema Steuerausgaben gestoßen – und da wird's interessant. Wenn du transparent ALL deine Kosten einsetzt, relativiert sich oft der vermeintlich hohe Stundensatz.

Bei Partnerschaften würde ich zwischen zwei Szenarien unterscheiden: Analyse-Projekte mit klarem Scope → Pauschalpreis. Ongoing-Optimierung → Retainer mit transparenter Stundenzahl. So weiß der Partner, wofür er bezahlt.

Warum? Weil ihr beide Messgrößen braucht. Du weißt, ob du rentabel bist, der Partner weiß, ob er ROI sieht. Das ist ehrlicher als zu manipulieren.


Antwort
Werner62
Beiträge: 16
(@werner62)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hallo Michael, schön dass du wieder dabei bist! Also ehrlich gesagt, bei meinen ersten Projekten habe ich auch rumgerechnet wie wild. Was mir geholfen hat: Ein Partner hat mir direkt gesagt, wie viel Budget er für externe Unterstützung hat – dann bin ich einfach rückwärts gegangen. Was passt rein in sein Budget, ohne dass ich zu wenig verdiene?

Im Sommer merke ich, dass viele kleinere Partner eh weniger Budget haben. Vielleicht ist das aber auch ne Chance? Kleinere Projekte als Test, um deine Datenanalyse-Skills zu zeigen. Dann steigt der Satz im nächsten Jahr.

Ich lerne gerade noch, aber eins habe ich gemerkt: Transparent reden hilft. Sagen, was du brauchst, was der Partner bekommt – fertig. Vertrauen entsteht so viel schneller.


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