Hallo zusammen,
komme direkt zur Sache: Hab einen interessanten YouTube Creator kennengelernt, der in meiner Nische (Outdoor/Camping Equipment) unterwegs ist. Der hat um die 180k Subs und macht wirklich guten Content. Wir überlegen jetzt eine Kooperation für die Frühling/Sommer-Saison.
Meine Idee: Ich stelle ihm meine Amazon Associates Links zur Verfügung, er baut sie in seine Videos ein. Dafür teilen wir die Provision.
Meine Fragen:
- Wie regelt ihr so was vertraglich ab? Reicht eine einfache Vereinbarung oder braucht man da mehr?
- Welche Split-Verteilung ist fair? Er macht die ganze Video-Arbeit, ich bringe aber meine etablierten Amazon-Links mit höherer Conversion mit
- Wie trackt ihr, welche Sales wirklich über seine Videos kommen? Amazon Associates zeigt ja nicht die genaue Quelle
- Steuerlich: Muss ich ihm dann eine Rechnung stellen oder wie läuft das?
Würde mich über eure Erfahrungen freuen. Gerade jetzt im Mai steigen die Outdoor-Sales wieder richtig an und ich will nichts falsch machen.
Gruß
Stephan
Hey Stephan,
kenne das Problem - hab ähnliche Deals mit zwei Fitness-YouTubern laufen. Beim Tracking rate ich dir zu UTM-Parametern, auch wenn Amazon die nicht perfekt durchreicht. Ich erstelle für jeden Creator individuelle Kurz-URLs mit UTM-Codes, dann siehst du zumindest grob woher der Traffic kommt.
Split-mäßig zahle ich meist 40-50% an den Creator, je nach dem wie gut seine Conversion ist. Bei 180k Subs würde ich mit 45% anfangen - er macht zwar die Arbeit, aber deine Links haben wahrscheinlich deutlich bessere Conversion-Rates als wenn er eigene erstellt.
Vertraglich reicht erstmal eine einfache Kooperationsvereinbarung mit den wichtigsten Punkten: Split-Verteilung, Trackingmethode, Abrechnungszeitraum (ich mache quartalsweise). Steuerlich stellst du ihm ne normale Rechnung für "Affiliate-Marketing Provision" - er ist dann dein Subafffiliate sozusagen.
Kleiner Tipp: Lass ihn testweise 2-3 Videos machen bevor ihr einen langfristigen Deal abschließt. Nicht jeder Creator kann gut verkaufen, auch wenn der Content top ist.
Hast du schon gecheckt ob seine Zielgruppe wirklich kauft oder nur zuschaut? Das ist bei Outdoor-Content oft ein Problem...