Hey zusammen,
ich teste gerade ein paar neue KI-Tools für die Automatisierung von Landing Pages und bin dabei auf ein interessantes Thema gestoßen: gegenseitige Linkbuilding-Deals mit anderen Website-Betreibern.
Ich hab bisher immer eher auf organische Links und Content-Kooperationen gesetzt, aber jetzt stellt sich mir die Frage, wie man so etwas rechtlich absichert. Ich mein, wenn ich mit jemand anderem Links tausche oder gegenseitig voneinander linke – muss da ein formaler Vertrag her? Oder reicht eine schriftliche Abmachung per Email?
Mein Concern ist: Was passiert, wenn der andere sein Linkbuilding-Versprechen nicht einhält oder die Links wieder löscht? Oder wenn sich Google das später mal ansieht und penalisiert? Ich bin da lieber auf der sicheren Seite.
Hat jemand von euch schon sowas gemacht und kann sagen, welche rechtlichen Punkte in so einen Vertrag rein müssen? Und vor allem: Wie detailliert sollte man das regeln, ohne dass es völlig übertrieben wirkt?
Danke für Input!
Gute Frage, T.Webber. Ich hab mich damit auseinandergesetzt, weil ich Affiliate-Beziehungen rechtskonform dokumentieren musste.
Bei Linkbuilding-Deals würde ich mindestens festhalten: (1) Welche Links von wem zu wem, (2) Zeitraum und Dauer, (3) Konsequenzen bei Nichterfüllung, (4) Abmeldeprozess. Eine Email reicht nicht – Google sieht das sonst als Manipulation. Ein einfacher Vertrag schützt euch beide.
Wichtig: Klare Definition, ob es ein echtes Content-Tausch ist oder nur Linkverkauf. Das macht rechtlich einen großen Unterschied. Und transparent gegenüber Google sein – disclosure ist heute Pflicht.
Mein Tipp: Nicht zu kurz halten, aber auch nicht ins Extreme gehen. Eine Seite sollte reichen.
Kurz gesagt: Schrift ist besser, aber ein Vertrag mit klaren KPIs ist sicherer. Ich vergleiche immer, welche Tracking-Methoden am besten dokumentieren können, ob die Links wirklich live sind – ähnlich wie beim Affiliate-Tracking.
Wie ich bei Zahlungszielen gelernt hab: Klare Bedingungen vermeiden böse Überraschungen. Bei Links würde ich monitoren lassen, ob die tatsächlich aktiv bleiben, und das dokumentieren. So hast du Beweis, falls es Ärger gibt.