Hallo zusammen,
habenwir ja hier im Forum jetzt seit ein paar Monaten intensiv an Nischenseiten und organischen Rankings gearbeitet. Die SEO-Basics sitzen, erste Rankings auch schon da bei kleineren Keywords. Aber jetzt stellt sich mir die grundsätzliche Frage: Sollte ich als Rentner überhaupt noch versuchen, mit SEO-Freelance-Aufträgen Geld zu verdienen? Oder ist das einfach nicht zeiteffizient genug?
Mir geht es nicht um schnelles Geld, ich bin da geduldig. Aber wenn ich 20 Stunden pro Woche in ein Kundenprojekt stecke versus 20 Stunden in meine eigenen Rankings – wo zahlt sich das langfristig wirklich aus?
Wie seht ihr das? Für wen macht Freelance im Affiliate-Umfeld noch Sinn, für wen eher nicht? Und welche Faktoren würden euch als Auftraggeber dazu bringen, einen älteren Freelancer ohne aktuelle Agentur-Referenzen einzustellen?
Freue mich auf ehrliche Erfahrungen!
Das ist eine wichtige Frage, würde ich sagen. Also ich persönlich sehe es so: Wenn du als Rentner keine existenziellen Einnahmen brauchst, dann ist Freelance tatsächlich eher ein Zeitkiller. Der Grund? Kundenprojekte sind zeitlich unberechenbar. Anfragen per Mail, Revisions-Schleifen, Kommunikation – das alles ist Overhead, den deine eigenen Seiten nicht haben.
Meine Strategie ist eine andere: Ich nutze meine Automatisierungsworkflows auch für Kundenprojekte, aber nur als Zusatzleistung zum Kern-Geschäftsmodell. Schau dir mal meinen früheren Thread zu Automatisierung an – das Prinzip lässt sich auch auf externe Projekte übertragen. Mit minimalen KI-Workflows kann man Kundenprojekte skaliert abwickeln.
Aber wenn es dir wirklich um stetiges, passives Wachstum geht: Deine Zeit in eigene Rankings investieren, das ist die sichere Wahl.
Kurz und knapp: Mit eigenen Seiten verdienst du langfristig besser. Kundenprojekte sind je nach Setup sowieso nie passiv.