Hey zusammen,
ich beschäftige mich jetzt seit drei Jahren intensiv mit verschiedenen Traffic-Quellen und teste ständig neue Ansätze zur Automatisierung. Dabei merke ich, dass ich bei der eigenen Kundenakquisition noch nicht wirklich systematisch vorgehe.
Meine Frage: Wie strukturiert ihr die Akquise von Freelance-Projekten im Sommer? Ich sehe da zwei Extreme:
1. Passive Variante: Profile auf Plattformen wie Upwork aktualisieren, auf Anfragen warten, ab und zu eine Bewerbung rausschicken
2. Aktive Variante: LinkedIn-Outreach, E-Mail-Kaltakquisition, Netzwerk systematisch aktivieren
Meine Herausforderung ist, dass ich automatisierbar denke – also eher datengetriebene Prozesse bevorzuge. Bei Upwork habe ich zwar eine gute Quote, aber die Provisionen fressen was auf. Bei eigener Akquise bin ich unsicher, wie ich das skalierbar und trackbar mache.
Was hat sich bei euch in den letzten Monaten besser bewährt? Seid ihr auf einer Plattform geblieben oder habt ihr gemischt?
Marco
Marco, ich hab da eine klare Erfahrung gemacht: Upwork ist praktisch, aber die Konkurrenz und Gebühren fressen deine Margen auf. Ich bin vor zwei Jahren auf eigene Akquise umgestiegen und nutze jetzt KI-gestützte Workflows, um das systematisch zu machen – LinkedIn Automation kombiniert mit personalisierten E-Mail-Sequenzen. Das lässt sich gut tracken über deine eigene CRM-Infrastruktur. Die Quote ist deutlich besser und du bist unabhängig. Dauert am Anfang länger bis die ersten Leads kommen, aber dann läufts wie von selbst. Was konkret trackbar für dich sein muss, würde ich erst festlegen – sonst verlierst du dich in den Daten. Hast du übrigens schon überlegt, welche Tools du steuerlich absetzen kannst? Das ist bei automatisierter Akquise relevant.