Hey zusammen, ich experimentiere gerade systematisch mit verschiedenen KI-Tools zur Funnel-Optimierung und dabei ist mir aufgefallen, dass einige der Netzwerke, mit denen ich zusammenarbeite, aktiv Affiliate-Manager suchen – manche sogar als festangestellte Positionen.
Meine Frage: Habt ihr schon überlegt oder seid sogar selbst vom reinen Affiliate-Projekten-Machen in eine Arbeitgeberrolle bei einem Netzwerk gewechselt? Wie war das Gefühl, die Perspektive zu wechseln – vom Optimieren eigener Kampagnen zum Setup von Strukturen für andere?
Mich interessiert vor allem: Behält man noch echten Gestaltungsspielraum bei Tests und Experimente, oder wird man schnell zum Verwaltungsmensch? Im Sommer sind meist weniger Anfragen rein, vielleicht ist jetzt eine gute Zeit, so etwas zu durchdenken.
Was sind eure echten Erfahrungen – nicht die Marketing-Version aus der Stellenanzeige?
Moment – da würde ich einfach mal die nackten Zahlen hinterfragen, bevor du da einsteigst. Viele Netzwerke werben mit "flexibel, remote, spannende Projekte" und in der Realität sitzt man in Meetings fest und verwaltet Prozesse statt Strategien. Plus: Bei 8+ Jahren Erfahrung verdienst du als unabhängiger Affiliate oft mehr als als Angestellter. Solange deine eigenen Kampagnen noch skalieren, würde ich das genau durchrechnen. Eine Anstellung ist nur sinnvoll, wenn die Basicsicherheit dir mehr wert ist als die Skalierungspotenziale.
Ich hab mir das vor ein paar Jahren angeschaut, bin aber nicht eingestiegen. Das Kernproblem: Bei Netzwerken sitzt du schnell in der Rolle fest, dass du vor allem für andere optimierst statt selbst zu experimentieren. Meine KI-Tests z.B. brauchen Freiraum und Trial-and-Error-Zeit, die man als Manager oft nicht hat – zumindest nicht mit dem gleichen Risikopuffer. Außerdem hast du dann weniger Kontrolle über die Landing Pages und Automationen, die du optimierst, weil Clients dazwischenfunken. Mein Tipp: Erst im Nebenmodell testen, ob dir die Managementarbeit überhaupt liegt, bevor du vollständig wechselst.