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Amazon Associates + YouTube Kooperation: Welche Provision-Splits laufen gut?

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ThomasK42
Beiträge: 22
Themenstarter
(@thomask42)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#1]

Moin zusammen,

ich hab seit ein paar Monaten einen Amazon Associates Account und mache hauptsächlich Produktreviews auf meiner Website. Jetzt hat mich ein YouTuber angeschrieben, der einen ähnlichen Kanal betreibt (ca. 15k Abonnenten, Tech-Bereich). Er würde gerne eine Kooperation machen - ich stelle die Produkte und Links bereit, er macht die Videos dazu.

Nun zur Frage: Wie teilt ihr sowas auf? Er meinte 50/50, aber ich bin mir nicht sicher ob das fair ist. Immerhin läuft alles über meinen Associates Account und ich trage das Risiko wenn Amazon mal wieder Accounts sperrt. Andererseits bringt er deutlich mehr Reichweite mit als ich.

Hat jemand Erfahrungen mit solchen YouTube-Kooperationen? Welche Splits funktionieren in der Praxis und worauf sollte ich achten? Besonders interessiert mich auch, wie ihr das technisch löst - teilt ihr einfach die Einnahmen am Monatsende oder trackt ihr das irgendwie getrennt?

Danke schonmal für eure Tipps!


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3 Antworten
Michael-Brandt
Beiträge: 27
(@michael-brandt)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

15k Abonnenten ist jetzt auch nicht die Welt. Würde eher bei 65/35 für dich anfangen und schauen wie es läuft.


Antwort
Werner68
Beiträge: 23
(@werner68)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hallo Thomas,

aus meiner Erfahrung würde ich dir zu einem 60/40 oder 70/30 Split raten, zu deinen Gunsten. Du trägst das komplette Compliance-Risiko und hast deinen Account aufgebaut. Amazon kann sehr schnell Accounts schließen, das hab ich bei mehreren Kollegen erlebt.

Bei Trackking solltest du unbedingt separate Links verwenden. Ich nutze dafür UTM-Parameter oder verschiedene Tracking-IDs, damit ich genau sehen kann welche Conversions vom YouTube-Traffic kommen. Am besten monatlich abrechnen und alles schriftlich festhalten.

Eine Sache noch: Achte darauf dass der YouTuber die FTC-Guidelines einhält und Links entsprechend kennzeichnet. Wenn da was schief läuft, kann das auf deinen Account zurückfallen. Ich würde auch eine Art 'Probezeit' von 2-3 Monaten vereinbaren, bevor ihr langfristige Verträge macht.


Antwort
SarahK87
Beiträge: 26
(@sarahk87)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hi Thomas,

50/50 finde ich eigentlich okay, wenn er wirklich Traffic bringt. Ich hatte mal ähnliche Bedenken bei meinem ersten Projekt wegen der Conversion-Rate, aber YouTube-Traffic konvertiert oft besser als gedacht.

Wichtig ist dass ihr vorher klärt wer für Content-Qualität verantwortlich ist. Wenn seine Videos schlecht sind oder gegen Amazon-Richtlinien verstoßen, bist du dran. Ich würde eine Art Veto-Recht bei den Videos vereinbaren.

Für's Tracking: Amazon hat ja die OneLink-Funktion, da kannst du verschiedene Stores anlegen und so den Traffic trennen. Ist nicht perfekt aber funktioniert ganz gut.


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