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Sommerpause oder Vollgas? Wie plant ihr eure Projekte für Juli/August?

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TrafficBooster77
Beiträge: 2
Themenstarter
(@trafficbooster77)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#37]

Hey Leute,

ich steh grad vor einer Entscheidung und weiß ehrlich gesagt nicht so recht wie ich das angehen soll. Der Sommer kommt, Urlaubszeit naht, und ich hab aktuell zwei laufende Affiliate-Projekte die eigentlich beide meine volle Aufmerksamkeit bräuchten.

Das eine ist ein Content-Projekt das ich seit Anfang des Jahres aufbaue – SEO-lastiger Blog in einer Sommernische, der jetzt gerade so richtig anzieht. Das andere ist ein Freelance-Auftrag den ich seit März betreue, da geht es um Newsletter-Kampagnen für einen externen Auftraggeber.

Jetzt ist mein Problem: Im Juli will ich eigentlich 2-3 Wochen weg. Urlaub, Familie, das übliche. Aber wenn ich das Blog jetzt stehen lasse in genau der Zeit wo Traffic reinkommt, verschenke ich Potenzial. Und der Auftraggeber erwartet natürlich auch Kontinuität.

Wie macht ihr das? Arbeitet ihr im Sommer einfach durch, reduziert ihr bewusst, oder plant ihr so vor dass der Betrieb quasi auf Autopilot läuft? Habt ihr Systeme die das vereinfachen – also wirklich praxistauglich, nicht nur Theorie?

Bin für jeden Tipp dankbar, gerade was die realistische Selbsteinschätzung angeht. Was lässt sich wirklich vorplanen und was nicht?


6 Antworten
Stefan-Bauer
Beiträge: 3
(@stefan-bauer)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Kurze Ergänzung von mir: ich arbeite viel mit Reise-Nischen und da ist der Sommer eben genau die Hochphase. Wer dann auf Pause geht verliert wirklich Potenzial, das stimmt.

Aber mal ehrlich – wenn man keinen Plan für die Vertretung hat, ist erzwungenes Durcharbeiten im Urlaub auch keine Lösung. Ich hab das so gelöst: 2 Wochen vor Abreise alles vorbereiten was geht, dann im Urlaub maximal 30 Minuten täglich für kritische Sachen. Nicht schön, aber realistisch.

Für Freelance-Aufträge gilt wie H.Weber24 schreibt: frühzeitig ansprechen. Hab selbst mal einen Kunden verloren weil ich das zu spät kommuniziert hab. Seitdem ist das fester Bestandteil meiner Projektplanung, besonders im Sommer.


Antwort
T.Mueller
Beiträge: 22
(@t-mueller)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich steck da noch nicht so tief drin wie manch andere hier, aber was ich bei mir selbst gemerkt hab: wenn man versucht beides gleichzeitig halbherzig weiterzuführen, wird beides schlechter. Lieber eine klare Entscheidung treffen – entweder Urlaub ist Urlaub, oder man macht gezielt weiter aber dann richtig.

Ich hab mich vor kurzem auch mit der Frage beschäftigt ob Blog oder Social Media für den Start besser ist (da war ich auch schon im Instagram vs. Blog Thread aktiv) – und das Grundprinzip ist ähnlich: Fokus schlägt Verteilung. Gilt auch für die Urlaubsplanung.


Antwort
Markus-Brandt
Beiträge: 4
(@markus-brandt)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Guter Thread. Was bei mir funktioniert hat: ich trenne die Projekte ganz klar nach 'läuft von selbst' und 'braucht mich aktiv'. Blog mit gutem Content-Buffer läuft von selbst. Freelance-Auftrag mit laufender Kundenkommunikation braucht mich aktiv.

Für letzteres hab ich letztes Jahr erstmals eine kurze Kooperation mit einem anderen Freelancer probiert der mich vertreten hat – wir haben das über zwei Wochen vorab sauber abgestimmt. Hat überraschend gut funktioniert. Das Thema Co-Arbeit mit anderen hab ich da drüben auch mal ausführlicher beschrieben.

Den Urlaub würd ich mir nicht kaputtmachen. Wer das erste Mal wirklich abschaltet merkt danach wie viel produktiver er ist.


Antwort
Herbert K.
Beiträge: 7
(@herbert-kluge)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Die Frage kenn ich gut. Ich bin seit einigen Jahren dabei und hab mir anfangs auch immer den Sommer versaut weil ich dachte, ich muss überall präsent sein.

Die Wahrheit ist: für einen SEO-Blog brauchst du im Sommer keine tägliche Aktivität wenn die Inhalte gut sind. Google indexiert weiter, Traffic läuft weiter – du bist nicht der Bottleneck. Was wirklich hilft ist, vor dem Urlaub 4-6 Artikel vorzubereiten und zeitgesteuert zu veröffentlichen. Das geht mit WordPress problemlos.

Beim Freelance-Auftrag ist das natürlich eine andere Sache. Da würde ich klar mit dem Auftraggeber kommunizieren – lieber 3 Wochen vorher ansprechen als eine Woche davor. Ich hab in einem anderen Thread schon mal geschrieben, dass ich bei externen Partnern immer auf klare Absprachen setze, das gilt hier genauso. Die meisten Auftraggeber sind verständnisvoller als man denkt, solange man professionell kommuniziert und Lösungen anbietet (z.B. vorgeplante Mails oder ein kurzes Briefing für jemanden der springt).

Kurz gesagt: Vorarbeit ist alles. Wer zwei Wochen vorher sauber plant, kann vier Wochen entspannen.


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